ökologisches Bauen
06 07 08 ökologisches Bauen

ökologisches Bauen


BauWerk Häuser sind Ökohäuser!

 

Was macht ein BauWerk Haus zum Ökohaus?

 

 

Der Entwurf ist angepasst an die Bewohnerbedürfnisse und das Grundstück

Da mit einem Typen- oder Kataloghaus den individuellen Bedürfnissen der Baufamilie und des Grundstückes nur eingeschränkt Rechnung getragen werden kann bietet BauWerk solche Häuser nicht an.

Bevor der erste Entwurf gezeichnet wird, führt unser Planer mit der Baufamilie ein ausführliches Gespräch, in dem alle Anforderungen der Bewohner herausgearbeitet werden. Es wird ein Raumplan erstellt, der als Grundlage der Entwurfsarbeit dient.

Bei einem Ortstermin auf der Baustelle wird die Nachbarbebauung aufgenommen und bei Bedarf ein Höhenaufmaß des Grundstücks erstellt. Mit der Durchsicht des Baubauungsplanes und/oder einem Termin beim zuständigen Bauamt werden die baurechtlichen Rahmenbedingungen geklärt.

Beim Entwurf des Hauses wird die passive Nutzung von Sonnenenergie durch großzügige Südfenster und die Optimierung des Verhältnisses von Oberfläche zu Gebäudevolumen angestrebt um auch hiermit Ressourcen zu schonen.

 

 

Die Auswahl der Baustoffe erfolgt nach ökologischen Gesichtspunkten

Der Bau von Häusern stellt immer einen Eingriff in die Natur dar. Für das Gebäude wird der Boden versiegelt, Energie und Rohstoffe werden eingesetzt, und irgendwann nach Ende der Nutzung müssen die Baustoffe entsorgt werden.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass bei der Auswahl der Baustoffe Rohstoffsituation, Energieeinsatz und Recyclingfähigkeit berücksichtigt werden. Darüber hinaus sind die Materialien so auszuwählen, dass sich während und nach ihrer Verarbeitung möglichst keine schädlichen Auswirkungen ergeben. Denn Staub, Gase oder Strahlung können die Gesundheit und den Wohnkomfort erheblich belasten.

Wahl der Baumaterialien:

  • heimisches Holz für die Konstruktion und die Ausbaumaterialien
  • Holzwerkstoffe als Bauplatten für die Beplankung der Bauhülle
  • Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (Zellulose, Hanf, Flachs, Wolle etc.)
  • keine Kunstharz-Spanplatten
  • Vermeidung von Kunststoffen (keine Bauschäume)
  • kein PVC und Formaldehyd
  • Wasser- und Heizungsinstallation aus Hochdruck-Polyethylen statt Kupfer

 

Holzhäuser mit Holz vom richtigen Zeitpunkt

Im Jahre 2002 hat BauWerk das erste Haus mit den patentierten Holz 100 Wänden der Firma Thoma aus Österreich erstellt. Beim Holz-100 System handelt es sich um eine Wand aus Brettschichten, welche innen und außen kreuzweise verlegt sind und die mit Buchendübel verbunden werden. Auf Kunstharzverleimung und Nagelung wird verzichtet. Die Wanddicken betragen bis zu 40 cm.

Das Holz ist ruhig gewachsen, langsam und natürlich getrocknet und kommt auf keinen Fall in Kontakt mit giftigen Chemikalien wie Leimen oder so genannten “Holzschutzmitteln”. Das Holz wird zum richtigen Zeitpunk, bei abnehmendem Mond im Winter geerntet. Dadurch ist das Holz “leer” von Nahrung für Pilze und Insekten und somit natürlich dauerhaft, formstabil und wertbeständig.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Baumaterialien schirmen Thoma Holz100 Wände bis zu 99,9 % der auftreffenden Hochfrequenzstrahlung ab. Holz100 wirkt wie eine natürliche Klimaanlage - es erzeugt das beste Raumklima weil es gleichzeitig speichert und dämmt!

 

Der Energieverbrauch liegt weit unter den Anforderungen der EnergieEinsparVerordnung

Ein freistehendes Einfamilienhaus kann nach EnEV bis zu 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr an Heizenergie benötigen. Das ist viel mehr, als nach heutigem Stand der Technik erforderlich ist.

BauWerk Häuser haben einen wesentlich geringeren Energiebedarf. Unsere Häuser lassen sich in zwei Kategorien einteilen, dem Niedrigenergiehaus und dem Passivhaus.

Das Niedrigenergiehaus verbraucht zwischen 30 bis 45 kWh/m² und entspricht damit in der Regel dem KfW Energiesparhaus 60, für dessen Bau ein zinsgünstiger Kredit in Höhe von bis zu 30.000 € über die Kreditanstalt für Wiederaufbau in Anspruch genommen werden kann.

Das Passivhaus verbraucht weniger als 15 kWh/m² und entspricht damit in der Regel dem KfW Energiesparhaus 40, für dessen Bau ein zinsgünstiger Kredit in Höhe von bis zu 50.000 €  über die Kreditanstalt für Wiederaufbau in Anspruch genommen werden kann.

In der nachfolgenden Übersicht sind die U-Werte der Aussenbauteile der verschiedenen Baustandards und der entsprechende Heizwärmebedarf zu sehen.
Haustypen
Haustypen Grafik

 

Es wird Sonnenenergie, nachwachsende Brennstoffe und Regenwasser genutzt

Sonnenenergie

Für die Versorgung mit Warmwasser kann in der Übergangszeit und im Sommer ein Heizsystem genutzt werden, dass mit geringem Wirkungsgrad läuft oder aber die kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung stehende Kraft der Sonne mit einer thermischen Solaranlage genutzt werden. Mit Hilfe der Solaranlage bleibt die Heizung solange aus, wie keine Energie für die Raumwärme zur Verfügung gestellt werden muss. Das sind beim Niedrigenergiehaus ca. 7-8 Monate im Jahr, beim Passivhaus sogar 8-10 Monate.
Solvis

 

Nachwachsende Brennstoffe

Um auf den Einsatz fossiler Brennstoffe zu verzichten, um das Gebäude zu beheizen, bieten wir die Möglichkeit der Nutzung von Holzpellet- oder Stückholzheizsystemen an. Hierbei wird durch die Heizung nur soviel CO2 freigesetzt wie beim Wachsen des Holzes gespeichert wurde.
Pellets

 

Regenwassernutzung

Damit nicht wertvolles Trinkwasser für die Toilettenspülung oder die Gartenbewässerung genutzt wird gehört zum BauWerk Standard die Sammlung von Regenwasser in einer Zisterne. Wenn weiches Regenwasser für die Waschmaschine benutzt wird, kann auf den Zusatz von Enthärtern verzichtet werden.
Intewa

 

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